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Der erste Produktions-Lichtbogen-Schmelzofen für Stahl der Welt, 1906 bei den Richard-Lindenberg-Stahlwerken in Remscheid eingesetzt, steht heute im Deutschen Werkzeugmuseum. Zahlreiche Exponate aus dem deutschen Raum dokumentieren die Geschichte anderer Zentren der europäischen Werkzeugindustrie, so des süddeutschen Raums und der Region um Schmalkalden in Thüringen.

Das heutige Deutsche Werkzeugmuseum präsentiert sich in einem ästhetisch konzipierten Gebäudekomplex, für den das städtische Hochbauamt und die Architekten York Edelhoff und Friedhelm Reska, Remscheid, verantwortlich zeichnen.

Die neue fachliche Konzeption wurde durch den Direktor des Museums, den Historiker Dr. Urs Justus Diederichs, und den damaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter, den Diplom-Geologen Justus Mannchen, zusammen mit einem Team von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen und Experten aus der Werkzeugindustrie erarbeitet. Dabei ist insbesondere die Rolle des Fachverbands Werkzeugindustrie e.V. (FWI) mit Geschäftsführer Rainer Langelüddecke hervorzuheben. Die Inneneinrichtung und das Museumsdesign sind ein Werk der Designer Peter Bürger und Jens Peter Albrecht, Wuppertal. Die Finanzierung des Innenausbaus übernahm der Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum e. V., Vorsitzender Gernot Tödt. Dies hat der Förderkreis mit Hilfe vieler Freunde und Förderer sichergestellt, in enger Abstimmung mit der Museumsleitung die richtigen Fachleute mit den notwendigen Arbeiten beauftragt und den Ausbau durchgeführt.

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